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Die komplette Saga:
Ein kleiner Ausblick auf nachfolgende Bände.


Handlungszusammenfassung

W A S   B I S H E R   G E S C H E H E N   I S T 

Im „Dreisternsystem“, zweieinhalbtausend Lichtjahre von der Erde entfernt, entwickelt sich eine humanoide Rasse, welche mit schwachen telepathischen Fähigkeit ausgestattet ist. Die Annunaki durchlaufen eine ähnliche Entwicklung wie der frühzeitliche Mensch, sie beginnen, sesshaft zu werden und plötzlich, sei es nun durch die veränderte Lebensweise oder kosmische Strahlung, tritt eine neue Unterart auf. Hochgewachsene, robust gebaute und weniger sprechfreudige Kinder, deren Beherrschung ihrer mentalen Fähigkeiten bei weitem fortgeschrittener ist als bei der Elternrasse. Vielleicht werden die ersten Angehörigen dieser Art ausgestoßen, möglicherweise sollen sie den Göttern zum Opfer gebracht werden, doch ihre Mütter retten sie, oder sie laufen einfach aus den Elternhäusern, in denen sie sich unverstanden fühlen, fort und gründen eigene Gemeinden. Wichtig ist nur eins: Sie überleben und das überall auf dem Globus. Und eines Tages sind sie nicht mehr die Außenseiter, sondern schwingen sich, von ihrer Vorgängerart als „Kinder der Himmelsgötter“ respektiert, zu den Herrschern auf. Sie nennen sich die Nefilim, abgeleitet von der goldenen Nê-Münze, mit welcher der Adel im Gegensatz zum gemeinen Volk Handel treibt.
Im Raumfahrtzeitalter haben sich zwar einige Strukturen gelockert, doch ist das Zwillingsvolk noch immer grundsätzlich in einem Feudalsystem organisiert. Fünfzig Adelshäuser lenken die Geschicke ihres Reiches Erbet-Kibratim, das sich bereits über zwei Planeten sowie zahlreiche Asteroiden und Kleinplaneten ihres eigenen Sonnensystems erstreckt.
Das erste Fernraumschiff des Zwillingsvolkes schickt sich an, das heimatliche Sternsystem zu verlassen und eine bisher nur von unbemannten Sonden erkundete Welt in Besitz zu nehmen. Die zweieinhalbtausend Lichtjahre, die ihre Heimatwelt vom Zielplaneten Ki trennt, überwinden sie, indem sie sich ein günstig platziertes Wurmloch zunutze machen. Doch bereits kurz nach der Ankunft im Zielsystem wird die „Schusar“ schwer beschädigt. Die Astronauten schaffen es nur mit Mühe, Ki zu erreichen. Noch bevor sie dort eine Notlandung zustande bringen, reißt der Kontakt zur Heimatwelt ab, woraufhin die Besatzung für tot erklärt wird.
Nachdem die Männer und Frauen von der „Schusar“ auf der Erde notlanden, müssen sie feststellen, dass ihnen weder höfische Etikette noch Standesprivilegien helfen, in ihrer gefahrvollen neuen Heimat zu überleben, zumal sie nur den geringsten Teil ihrer modernen Ausrüstung retten können, bevor ihr Raumschiff endgültig in einem Sumpf versinkt. Sie lernen, durch Zusammenhalt und allmählich neu erworbene Fähigkeiten zu überleben und diese Lebensweise zu schätzen.
Als dreißig Jahre nach dem Absturz eine Nachfolgeexpedition Ki erreicht, fühlen sich die Astronauten von der „Schusar“ ganz und gar nicht gerettet, sondern von einem System, dem sie den Rücken gekehrt hatten, vereinnahmt. Hinzu kommt, dass sie ja mittlerweile für tot erklärt wurden und Kommandant Enki, ehemals Erbprinz seines Volkes, diesen Titel an seinen jüngeren Bruder verloren hat. Plötzlich scheint ausgerechnet dem Mann, der die standeslose Gesellschaft predigte, sein ehemaliger Rang doch noch eine ganze Menge zu bedeuten...
Aber sämtliche Konflikte der Pioniere und der Neuankömmlinge verblassen gegen die Bedrohung, der sich beide Gruppen gleichermaßen entgegensehen: Das Wurmloch, welches sie sich bedienten, um das Sonnensystem innerhalb kürzester Zeit zu erreichen, verhält sich unberechenbar. Offenbar haben die beiden Durchflüge es geschädigt (?!) und die daraus resultierenden Turbulenzen die Bahnen der Asteroiden gestört. Einer dieser Brocken wird in wenigen Jahrzehnten auf Ki einschlagen und allem höheren Leben ein Ende bereiten. Da es den Außerirdischen nicht möglich ist, innerhalb dieser kurzen Zeit eine Verteidigung aufzubauen, müssen sie den Planeten verlassen.

Zurück im Dreisternsystem:
Kethri Izimu Qat, der zweite Offizier der „Schusar“, kehrt in seine Pflichten als Fürst, also Angehöriger der herrschenden Familie seines Adelshauses, zurück. Er wird in den Ring der Leuchtenden abkommandiert, wo er auf Piratenjagd geht. In Wahrheit nutzt Izimu diese Reisen, um eine Ungeheuerlichkeit vorzubereiten. Er plant, das Wurmloch E-Schara so zu manipulieren, dass es sich für immer schließt. Mittlerweile zum Gouverneur über den Bergbauasteroiden CE/101 ernannt, erlebt er den Ausbruch eines dreisternsystemweiten Krieges an vorderster Front mit. Enki löst aus Protest dagegen, dass man ihm die Rückgabe seines früheren Titel verwehrt, seine Anhänger gewaltsam aus dem Clan seiner Geburt und gründet sein eigenes Adelshaus. Der aus dieser Entscheidung resultierende Bürgerkrieg hat Auswirkungen auf die Domänen sämtlicher fünfzig Häuser und endet mit einem Patt zwischen den Alulim und dem neu gegründeten Haus Ea, welches sich sofort an die zweite Stelle in der Börsenstatistik setzt.
Nur wenige Tage nach Kriegsende flieht Izimu von CE/101. Gleichzeitig setzten die Auswirkungen seiner Manipulation am E-Schara ein und pflanzen sich über den gesamten Ring der Leuchtenden fort. Kethris jüngerer Bruder, der gerade mit der von ihm umworbenen Prinzessin Inanna einem höchst illegalen Sport der Bergarbeiter, dem Eissurfen in ausgebeuteten Stollen, nachgeht, kommt während dieses „Weltraumbebens“ zu Tode. Inanna setzt den im Bürgerkrieg gefangengenommenen General Janka Ea auf Izimus Verfolgung an, was auch recht bald zum Erfolg führt.
Izimu schweigt sich selbst unter Folter beharrlich über die Motive seiner Tat aus. Indessen errechnen der Hofastronom und der neue Erbprinz, Enkis Bruder Enlil, dass Izimus Manipulation mitnichten zur Unbrauchbarmachung des Weltentors geführt haben, sondern es weiterhin passierbar ist. Zum Glück für die Außerirdischen waren die von Izimu benutzten Formeln fehlerhaft. Erschüttert muss der Gefangene miterleben, wie eine dritte Expedition zur Erde vorbereitet wird. Da seine Tat, wäre sie geglückt, im Endeffekt dazu geführt hätte, dass den Außerirdischen der Zugriff auf ihre neue Kolonie für immer entzogen worden wäre, interpretiert das Gericht dies als Landraub. Sämtliche prognostizierten Gewinne aus der Erschließung Kis werden Izimu als Schulden angerechnet, was zur Pfändung seines gesamten Besitzes und einer Verurteilung zu lebenslanger Zwangsarbeit führt. Izimu behält allerdings weiterhin seinen Adelstitel.
In einer Nebenhandlung kommt es zur Adoption des kleinen Amur-puzurri, eines illegitimen Vetters des Haupthelden, durch Izimus Mutter.
Der Leser lernt außerdem den Clan der Ubaid kennen, der einen gänzlich anderen Kult als die restlichen neunundvierzig Adelshäuser pflegt und Ki mittlerweile zu seinem heiligen Ort erklärt hat.
Während ganz Erbet-Kibratim fieberhaft auf die dritte Expedition hinarbeitet, kommt es im Wildschweinclan zu einem Umsturz. Keiner weiß, wer den alten Patriarchen ersetzt hat, aber Gerüchte sprechen von einer Intervention des Herrscherhauses selbst und die Tatsache, dass der Pressesprecher des alten Patriarchen auch der des neuen ist, stigmatisiert diesen Mann sofort als den „Patriarchenmacher“ Varaschas. Es handelt sich um ein weiteres Besatzungsmitglied der „Schusar“, den Mannschaftsältesten Enbilulu.
Die Haupthandlung um Izimu setzt wieder ein, als dieser in einer Werft seine Schulden abarbeitet und von zwei Kollegen überredet wird, am ersten legalen Eisbrettrennen teilzunehmen, einem Wettkampf in eben jenem Sport, den Izimus Bruder so geliebt hat. Zuerst verwehrt sich Izimu dagegen, anzutreten, lässt sich dann aber doch überzeugen.
Das Trio siegt, aber bereits kurz nach der Siegerehrung bringen Soldaten des Hofes Izimu in ein Sammellager für Sträflinge, die mit der „Varuna“ in die neue Kolonie verschifft werden sollen. Die Oberaufsicht über diese Strafarbeiter führt ausgerechnet Izimus alter Freund von der „Schusar“, Anubis T´ien.
Bis auf wenige Ausnahmen wie den Ökologen Ah Ceh und den Raumfahrtingenieur Kulla will jeder der Schusarveteranen, die sich nach dem Namen ihrer zerstörten ersten Siedlung auf Ki „die Eridu Fünfzig“ nennen, zurück zu Erde fliegen.
Der ehemalige Schiffsjunge der „Schusar“, An´ti, verdient sein Geld mittlerweile als Rennreiter, eine Profession, die er Erbprinz nicht unbedingt auf dem Planeten zu benötigen glaubt... Als An´ti erfährt, dass seine Bewerbung für die Expedition abgelehnt wird, versucht er, sich so schwer verurteilen zu lassen, dass auch er zum Arbeitsdienst auf Ki abkommandiert wird. Der Plan misslingt, doch bestätigt diese Aktion einmal mehr die Meinung der Bevölkerung, dass ihr dreißigjähriges Exil die Eridu Fünfzig ein wenig seltsam hat werden lassen.

Die „Varuna“ startet programmgemäß in Richtung Erde. Für die Nefilim und Annunaki sind seit dem Absturz der „Schusar“ nur wenige Jahrzehnte vergangen, auf der Erde aufgrund der eigenwilligen Natur des Wurmloches allerdings ganze 65 Millionen Jahre. Was sich in dieser Zeit dort entwickelt hat, erfahren die Astronauten zusammen mit dem Leser im zweiten Band der Romanreihe.



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