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Dr. Caruthers kleines Tierleben


Dr. Caruthers kleines Tierleben

Hier habe ich ein paar Informationen untergebracht, die den Anhang zu sehr aufgebläht hätten.



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Nyamala, Mblinthu und Mokele-mbembe bezeichnen in afrikanischen Stammeslegenden alle dasselbe Tier, nämlich einen etwa mannshohen Sauropoden - eine in der Kreidezeit bereits ausgestorbene Gruppe. Beim in "Tiere des Feuers" auftretenden Nyamala handelt es sich um einen Titanosaurier, nämlich den Alamosaurus. Der Autor ist diesem Tier außerordentlich dankbar für seine Existenz und Wahl seines Lebensraums, denn so konnte er trotz des kreidezeitlichen Settings eine langhalsige Stampffußechse in der Handlung auftreten lassen.
Schlagen Sie hingegen "Nyama" nach, finden Sie die Bedeutung "uranfängliche Lebenskraft" und eine eher an den Äthersinn erinnernde Beschreibung.

Mblinthu Kether dürfen Sie sich gern als Elasmosaurus vorstellen, hier spiele ich aber gleichzeitig auf die alte Lehrmeinung an, nach der die "Stampffüße" ihr Körpergewicht nur halten können, wenn sie die meiste Zeit ihres Lebens im Wasser verbringen. Irgendwie hängen wir doch alle daran, was wir noch aus unserer Kindheit kennen...
Merke: Ob das Tier nun Beine oder Flossen hat, wird erst in einem eventuellen Kinofilm relevant.

Herzogenechsen sind wie ja bereits im Buch erwähnt Albertosaurier, ihre großen Vettern, die Höflingsechsen, Vertreter des Tyrannosaurus rex.

Die Vogelechsen in der ersten Jagdszene hören auf den Namen Zephyrosaurus oder vielleicht auch Parkosaurus. Dabei handelt es sich um
Vogelbeckensaurier (Ornithischia). Dass die eigentlichen Vogelahnen zur Ordnung der Saurischier gehören, spielt bei der Benennung durch die Eridu Fünfzig keine Rolle. Entwicklungsgeschichtlich betrachtet ist die Herzogenechse sicher eine "Große Vogel-Echse", wohingegen der Parko und der Zephyro diese Bezeichnung nicht in Anspruch nehmen dürften. Die Eridu Fünfzig benennen die Tiere in ihrer Umgebung allerdings nicht danach, was die Evolution eines Tages daraus zaubern wird. Es geht ihnen wirklich nur um den Ersteindruck, um die inneren und äußerlichen Identifikationsmerkmale, ähnlich wie bei der Blindschleiche, die sich als "harmlose Schlange" einzuprägen zum Überleben bereits genügt, ohne dass man wissen muss, dass es sich bei dem armen Tier mitnichten um eine Schlange handelt.
Bakchos weiß, dass er und seine Bordkameraden hier zwei verschiedene Ordnungen vermischen, aber es ist ihm nicht mehr als den einen kurzen Gedanken im Roman wert. Der Mann hat Hunger. Es leben ihm zu wenige Frauen auf Ki. Andererseits fühlt er sich herrlich frei und er glaubt nicht daran, jemals im Leben wieder in eine Situation zu geraten, in der es nötig würde, die Schubladen in seinem Geist nach wissenschaftlichen Kriterien zu befüllen...

Gern bejagt werden von den Eridu Fünfzig sicherlich auch die kleineren der im kreidezeitlichen Nordamerika heimischen Horndinosaurier, die aber keine Erwähnung im Buch finden.

In der Steppe füttert Kethri Stenonychosaurier und der Klassiker Deinonychus findet zumindest Erwähnung in Form von aus seinen Klauen gefertigten Gewandhaltern.
Der Velociraptor hingegen ist in Asien heimisch und wird daher auch nicht erwähnt.

Was Sie eigentlich nicht in der Gegend um Eabzu finden dürften, sind die Echsenfresser und ihre harmlosen segeltragenden Kollegen. Spinosaurus und Ouranosaurus waren zwar Kreidezeitler, lebten aber in Afrika.

Keulenköpfe finden Sie als Pachycephalosaurier wieder und sie werden normalerweise nur um die 4,5 m groß. Der 8m - Eintrag stammt aus einem älteren Buch.

Trompetenläufer sind Entenschnabelsaurier. Sie existierten in großer Vielfalt in Eabzu, Anubis z.b. reitet einen Parasauropholus.

Als Bioheizung dienen in Eabzu verschiedenste Arten kleiner Herbivoren.

Lilki ist ein vage an den Archaeopteryx angelehntes Phantasieprodukt, allerdings auf mindestens Ara - Ausmaße vergrößert. Im Gegensatz zu dem, was ich in den Prologen behaupte, müsste er sich eigentlich nicht vor den Flugechsen fürchten, denn deren Population sank bereits vor dem Asteroideneinschlag stetig.

Enunische Fische ähneln zumeist Mantarochen und Schollen, aber auch Panders Fisch.

Wenn Sie einen Fischwal sehen möchten, schlagen Sie unter Ambulocetus nach.

Und falls Sie sich fragen, was es denn nun wirklich mit den Schläfengruben eines Dinosauriers auf sich hatte, dabei handelte es sich um effektive Verankerungen für die Kaumuskulatur.



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