Startseite Übersicht Kurzgeschichten Die komplette Saga Mehr vom selben Autor Links Kontakt

Übersicht:
Entstehungshintergrund, Übersicht über die Romanwelt, die Protagonisten u.a.


Themen:
Hintergrund
Geschichte & Gesellschaftssystem
Die außerirdischen Völker
Protagonisten
Dr. Caruthers kleines Tierleben


Protagonisten

Drei Adlige und siebenundvierzig Gemeine befinden sich zu Beginn des Romans an Bord der „Schusar“, des ersten Fernraumschiffs, welches das Dreisternsystem verlässt. Ihr Ziel: der Planet Ki, auch „Erde“ genannt. Aber auch die daheim Zurückgebliebenen werden im Laufe der Handlung ihren Teil dazu beitragen. Lernen Sie hier die Hauptfiguren des ersten Bandes kennen!

Übersicht: Die Besatzung der Schusar




Nach oben

E N K I   A L U L I M 

Erstgeborener Sohn des Regenten, Erbprinz Erbet-Kibratims sowie Kommandant und Bordarzt der „Schusar“.
Enki zeichnet sich durch den unbedingten Willen zur Macht und ein hervorragendes taktisches Verständnis, sowohl auf dem Schlachtfeld, als auch an der Börse, aus. Trotz seines messerscharfen Verstandes ist er keine introvertierte Denkerpersönlichkeit, sondern neigt im Gegenteil zu heftigen emotionalen Ausbrüchen. Dass der Mann geistig stabiler ist, als ihm zuweilen unterstellt wird, zeigt die Tatsache, wie viele seiner Geschäftspläne er gleichzeitig persönlich betreuen kann, ohne in seiner Effektivität nachzulassen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Enkis Fähigkeit zu moralischem Handeln in erster Linie von der Unterstützung durch seine Freunde und seine Gattin Ninki Damkina abhängt, da diesem Aspekt in seiner Ausbildung durch den Vater keine herausragende Rolle zukam.
Enki genießt es, seine Überlegenheit zur Schau zu stellen und, nun, da er nach menschlichen Maßstäben die dreißiger erreicht hat, sich und anderen zu beweisen, wie jugendlich und tatkräftig er noch ist. Enki liebt die See, die Natur und ist ein passionierter Angler. In Abwesenheit seines Sohns nimmt er an Bord der „Schusar“ eine Art Vaterrolle gegenüber dem jugendlichen zweiten Offizier, Izimu Qat, ein.



Nach oben

E N L I L   A L U L I M 

Zweitältester Sohn des derzeitigen Regenten über Erbet Kibratim. Entdecker des Planeten Ki und Initiator der Schusar-Expedition (wenngleich nicht persönlich an Bord anwesend).
Enlil ähnelt seinem älteren Bruder äußerlich frappierend, so dass die beiden oft als „zeitversetzte Zwillinge“ bezeichnet werden.
Von frühester Kindheit an wusste Enlil, dass die Thonfolge für ihn nicht infrage kommen würde. Er stürzte sich daher ins Studium der Wissenschaften, wobei es ihm neben der für einen Adligen verpflichtenden Wirtschaftslehre besonders die Astronomie, Physik, Theologie und kurioserweise der Gartenbau angetan haben. Unbestritten ist Enlil auch einer der besten Kämpfer und Athleten seiner Generation.
Enlil pflegt einen schwer nachvollziehbaren Humor. Er kann hart und unerbittlich sein, bleibt aber stets gerecht. Im Alltag kapselt Enlil seine Gefühle, die positiven wie die negativen, ein, was seinen seltenen Wutausbrüchen besonderen Nachdruck verleiht. Seine Handlungen sind vernunftbasiert. Wenn Enlil nachgesagt wird, jeden seiner Untertanen beim Namen zu kennen, lassen sich daraus zwei Schlussfolgerungen ziehen: den Mann berührt jedes einzelne Schicksal ODER er lässt keine seiner selbstbeweglichen Ressourcen aus den Augen. Man könnte nach längerer Bekanntschaft mit Enlil zu dem Schluss gelangen, dass beides zutrifft.
Enlil hat bis vor kurzem Izimu Qat an der Hofakademie unterrichtet und gezielt auf den Weltraumflug nach Ki vorbereitet.



Nach oben

K E T H R I   I Z I M U   Q A T 

Kez, wie sein Kurzname lautet, wurde als zweitjüngster Sohn einer Fürstenfamilie geboren und erlangte dadurch frühzeitig Zugriff auf Privilegien und Befehlsgewalt gegenüber viel älteren Untergebenen. Izimu verfügt zwar über mehrere hundert Erdenjahre Lebenserfahrung, ist aber biologisch noch ein Teenager, d.h., er verarbeitet diese Erfahrungen auf dem Niveau eines Fünfzehnjährigen. Das kann zum Problem werden, wenn er versucht, sich seiner Position als Navigator und zweiter Offizier der „Schusar“ würdig zu erweisen, ihm aber jugendlicher Übermut, Nichteinsehen in seine Grenzen und nicht zuletzt die Libido einen Streich spielen. Zudem befindet sich Izimu in einem Alter, in dem Vertrauen in andere nicht sonderlich groß geschrieben wird.
Izimu wird von seinen Bekannten als nicht übermäßig intelligent und bar jeglichen Geschäftssinnes beschrieben. Von seinen zahlreichen Unternehmungen interessieren ihn nur die Museen und die Kunstgewerbefirma, alles andere befindet sich in den Händen von Verwaltern.
Izimu wuchs in den Bewusstsein, geliebt, aber nicht respektiert zu werden, auf. Er neigt zu frechen bis unverschämten Bemerkungen und Gelegenheitsdiebstählen, hat sich aber eine kindliche Unschuld bewahrt, die vielen seiner Alters- und Standesgenossen bereits abhanden gekommen ist.
Sowohl Enlil als auch Enki sehen großes Potential in dem Jungen und haben ihn bereits in der Vergangenheit unter ihre Fittichen genommen.



Nach oben

E N B I L U L U   V A R A S C H A 

Nach menschlichen Maßstäben gemessen Ende vierzig ergatterte Lu seinen Platz an Bord der „Schusar“ nur durch glückliche Umstände. Bis kurz vor dem Start überlegte sein Haus noch, ob es den Mann lieber von der Liste streichen und durch einen ähnlich qualifizierten, aber jüngeren Raumfahrer ersetzen sollte.
Der Mannschaftsälteste drängt sich nicht in der Vordergrund, dennoch kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass er seine Bordkameraden sehr genau beobachtet und jederzeit in der Lage wäre, das Kommando an sich zu reißen.
Enbilulu blickt auf eine unglückliche Liebe zurück, die von einem (im ersten Band noch nicht namentlich genannten) Adligen zerstört wurde, sowie auf eine Ahnenreihe, der Sklaven und Rebellen angehörten. Egal, wie erniedrigend oder drastisch eine Tätigkeit ist, Enbilulu ist bereit, alles zu tun, um die Jüngeren vor Verlusten zu bewahren und ihnen einen sicheren Raum zu bieten, in dem sie ihre Flügel erproben können.



Nach oben

D R .   J O H N   C A R U T H E R S 

Der Paläontologe Dr. Caruthers aus Nebraska ist ein Mann mit wenigen Ambitionen. Seinen kürzlich ausgegrabenen vollständigen Albertosaurier im Museum ausgestellt zu sehen, wäre für ihn Glück genug. Man könnte das Tierchen ja seiner Ex-Frau zeigen und gemeinsam über einen zweiten Anlauf nachdenken... Außerirdische Feudalherren passen weder ins Weltbild noch in die unmittelbaren Zukunftspläne dieses Mannes. Zumindest glaubt er das. Allerdings hält der gute Doktor Hockey auch für ein Mädchenspiel und Gilgamesch für den Namen eines exotischen Deodorants. Dass und in welcher Weise sein Schicksal mit dem der Männer und Frauen von der „Schusar“ verbunden sein könnte, ahnt er nicht in seinen wildesten Träumen.



Nach oben

Die Besatzung der Schusar