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Entstehungshintergrund, Übersicht über die Romanwelt, die Protagonisten u.a.


Themen:
Hintergrund
Geschichte & Gesellschaftssystem
Die außerirdischen Völker
Protagonisten
Dr. Caruthers kleines Tierleben


Hintergrund

E N T S T E H U N G S H I N T E R G R U N D 

Obwohl mir die Idee zu „Tiere des Feuers“ schon seit 2003 im Kopf herumspukte, begann ich erst im Herbst 2007 ernsthaft, daraus einen Roman zu erarbeiten. Damals ging ich von einem einzigen Buch aus, dessen Handlung ich grob in zwei Abschnitte mit den Arbeitstiteln „Forever“ und „Each Moment“ teilte. Ersteres sollte die Geschichte des jungen Außerirdischen Izimu werden, in welcher der Leser Dinosauriern, Höhlenmenschen und König Gilgamesch begegnet, letzteres die des Wissenschaftlers John, der in der Gegenwart mit dem ganzen Schlamassel aufräumen muss, den ihm die Außerirdischen da hinterlassen haben.
Ich ging beim Verfassen der Kapitel nicht chronologisch vor, sondern sprang zwischen den Jahrtausenden umher. Die Arbeit machte Spaß, aber sie nahm irgendwie kein Ende. Schweren Herzens entschloss ich mich dazu, das Buch in zwei Bände zu teilen. Und dann in zwei weitere... und weitere... Heute gehe ich von neun Bänden aus, welche die komplette Saga umfassen (und im dritten wird erklärt, was es mit dem Titel auf sich hat). Aber worum geht es denn nun in dieser Geschichte?





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I N S P I R A T I O N 

„Tiere des Feuers“ ist ein Science Fiction Roman mit Mystery Einschlägen. Er wird vorrangig von den außerirdischen Hauptfiguren getragen, die jedoch naturgemäß als Spiegel des menschlichen Wesens und unserer Gesellschaft fungieren. Einen glaubhaften Nichtmenschen kann wohl nur ein solcher selbst beschreiben.
Vielleicht ist Ihnen die Theorie bekannt, nach der Außerirdische auf der Erde landeten, sich in die Entwicklung der Menschheit einmischten und von den Eingeborenen als Götter verehrt werden. „Tiere des Feuers“ nimmt diese Idee auf.
Was genau sich in grauer Vorzeit ereignet hat, könnte man denken, haben uns die Mythen überliefert. Allerdings unterliegen diese einem stetigen Wandel, wenn jede Kultur ihre eigenen Eigenarten in die Texte einbringt. Wir „wissen“ aus der Schule, dass z.B. Bacchus ein trinklustiger Geselle und überdies der Patron des Theaters ist. Nun, unsere Vorfahren werden sicher einen völlig anderen Bacchus kennen gelernt haben, ebenso wie auch nach der politisch motivierten Verschmelzung zweier Gottheiten (beispielsweise Asaluhi und Marduk) zu einer einzigen das ursprüngliche Duo noch getrennte Gehaltschecks von ihrem Invasionskommandanten gefordert haben wird.
Man müsste sich also sehr weit in die Vergangenheit begeben und sehr gründlich recherchieren, um sämtliche Götter ihrem ursprünglichen Charakter nach auftreten zu lassen.
Sie werden feststellen, dass ich mich beim Schreiben öfter von den mythologischen Vorlagen fortbewege, als dass ich sie wortwörtlich nähme. Dumuzi zum Beispiel wurde erst später vergöttlicht. Wenn jemals ein Mann dieses Namens gelebt hat, war er ein Mensch, nicht, wie in „Tiere des Feuers“, ein Annunaki. Wenn ich in einem späteren Band einen Mann namens Adonis auftreten lasse, tue ich das in dem Bewusstsein, dass es einen solchen mit hoher Wahrscheinlichkeit nie gegeben hat, sondern es sich bei seinem Mythos um eine Neuerzählung der Dumuzi-Geschichte handelt.

In gewissem Sinne ist „Tiere des Feuers“ also ein großes Kreuzworträtsel nach dem Motto „finde die Gottheit“ bzw. „identifiziere den Mythos“.
Es ist eine Aufforderung, die Vorlagen zur Hand zu nehmen und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, in einer Zeit, in der kriegsbedingt bereits genügend archäologische Zeugnisse unwiederbringlich der Zerstörung anheim fallen.
Es ist aber auch die Geschichte einer Handvoll junger Leute, die ihren Weg in der Welt suchen müssen und dabei erfahren, dass Persönlichkeit eher einem Kaleidoskop zum Schütteln als einem Puzzle, für das nur eine einzige Lösung existiert, ähnelt.



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H A N D L U N G   ( A C H T U N G   S P O I L E R ) 

Das erste Fernraumschiff des Zwillingsvolkes aus Nefilim und Annunaki schickt sich an, das heimatliche Sternsystem zu verlassen und eine bisher nur von unbemannten Sonden erkundete Welt in Besitz zu nehmen. Die zweieinhalbtausend Lichtjahre, die ihre Heimatwelt vom Zielplaneten Ki (unserer Erde) trennt, überwinden sie, indem sie sich ein günstig platziertes Wurmloch zunutze machen. Doch bereits kurz nach der Ankunft im Zielsystem wird die „Schusar“ schwer beschädigt. Die Astronauten schaffen es nur mit Mühe, Ki zu erreichen. Noch bevor sie dort eine Notlandung zustande bringen, reißt der Kontakt zur Heimatwelt ab, woraufhin die Besatzung für tot erklärt wird. Um des Überlebens willen sind die Weltraumfahrer gezwungen, ihre Kommandohierarchien, Standes- und selbst geschlechtsbedingte Unterschiede beiseite zu legen. Der Prozess gestaltet sich nicht immer schmerzlos, aber schließlich hat sich die fünfzigköpfige Stammesgemeinschaft Ki zur neuen Heimat gemacht, sich dabei allerdings gehörig dem in ihrer Heimat herrschenden Feudalsystem entfremdet. Als eine Nachfolgeexpedition in ihr kleines Utopia einbricht, sind die Männer und Frauen von der „Schusar“ daher nicht unbedingt begeistert über ihre „Rettung“. Sie lernen, sich wieder anzupassen, schwören sich aber insgeheim, ihren auf Ki angenommenen Idealen auch in der Alten Welt zur Geltung zu verhelfen. Doch dann trifft einer von ihnen im Alleingang eine folgenschwere Entscheidung...

Handlungszusammenfassung des ersten Bandes [14 KB]



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